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IPAV steht für "innovatives Praxisseminar für auffällige Verkehrsteilnehmer"
Die Zielsetzung von IPAV ist es, ergänzend zu verkehrspsychologischen Maßnahmen oder psychotherapeutischen Interventionen, auffällig gewordenen Verkehrsteilnehmern Risiken und Gefahren ihres früheren Fehlverhaltens begreifbar zu machen und unter realistischen Bedingungen notwendige Verhaltensänderungen zu verdeutlichen. IPAV wendet sich an auffällige Verkehrsteilnehmer unabhängig davon, ob die Auffälligkeit in einer Alkoholisierung oder in anderen Verkehrsverstößen bestanden. Die Erfahrungen, die der Seminarteilnehmer bei IPAV macht, sollen die aktive Aufarbeitung der bestehenden Problematik bei einem Verkehrspsychologen oder Psychotherapeuten intensivieren und beschleunigen. Neben der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis soll eine Erhöhung der allgemeinen Verkehrsicherheit erreicht werden.
Inhaltlich erfolgen in dem Seminar praktische Übungen, z.B. zu den Themen Sicherheitsabstand, Bremsen und Ausweichen, Verhalten bei Ampelanlagen und Bremsweg. Diese Übungen absolviert der Teilnehmer aktiv als Führer eines Kraftfahrzeugs. Dabei werden die Fahrzeuge gestellt. Eine gültige Fahrerlaubnis ist nicht notwendig.
Bei verschiedenen Übungen kommt die von IPAV entwickelte "Tunnelblickbrille" zum Einsatz. Hierdurch wird ein Teilaspekt der physiologischen Beeinträchtigungen unter Alkoholeinfluß simuliert und deren Auswirkungen für den Betroffenen deutlich gemacht. Erstmals ist es möglich, diese Beeinträchtigungen praxisnah aufzuzeigen.
Weitere Informationen zu IPAV im Internet: www.ipav.de